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Auf diese Filmpremiere hatte ich mich besonders gefreut. Am Mittwochabend fand im Spreepark die Premiere zu „Planet der Affen – Revolution“ auf ganz besondere Art und Weise statt. Mein Bekannter hatte mich noch vorgewarnt, ich solle keine High Heels tragen. Warum, das wurde mir spätestens bewusst, als ich am Veranstaltungsort ankam. Kaum stieg ich aus meinem Wagen, waren meine Jeanspumps vom Matsch ruiniert. Die Veranstaltung fand im Wald statt. Diesmal hatte ich ein lockeres, stylisches Outfit gewählt: Plein Jeans-Hotpants, Oberteil und eine meiner Lieblings-Jeansjacken von Guess.

Die Gäste, darunter u. a. Mc Fitti, Daniel Brühl, Niels Ruf, Tom Schwarz und Katrin Wrobel, schienen etwas verwirrt als wir uns alle dort auf einem verlassenen Freizeitparkgelände trafen. Besonders fiel mir Rolf Schneider auf, der hektisch an mir vorbei lief und sich wohl noch nicht ganz sicher war, ob er hier richtig sei. Einige Damen trugen sogar Abendkleider. Ihre Gesichter schienen wenig begeistert. Ich freute mich hingegen, denn diesmal hatte ich das absolut passende Outfit gewählt.

Mehrere Shuttles fuhren uns auf einem gruseligen, kleinen Weg zu einer großen Halle. Es war abenteuerlich und ich fühlte mich an den Film „Chernobyl Diaries“ erinnert; Ein verlassenes Riesenrad, eine Achterbahn, nur noch der Zombie fehlte.

In der Halle war ein roter Teppich mit einer kleinen Filmwand aufgebaut. Hunderte Fotografen waren anwesend. Des Weiteren gab es reichlich Currywurst und Popcorn in allen Geschmacksrichtungen, was mich hellauf begeisterte. Es war eine ganz besondere Location – absolut passend zum Film. Außerdem war es wieder einmal unterhaltsam mit anzusehen, wie Frank Kessler vor dem Currywurststand Schlange stand und Jimi Blue Ochsenknecht vom Kamerateam verfolgt wurde. Und sicherlich auch, wie ich mit den Popcorn-Verantwortlichen darüber diskutierte, wie viele Minuten es dauert, Popcorn in der Mikrowelle zuzubereiten.

Diese Premiere war außergewöhnlich, es war aufregender als sonst. Dementsprechend heiter war auch die Stimmung der Gäste. Wir bekamen eine 3D-Brille und gingen in einen kleinen Nebensaal, in dem die Leinwand stand.

Der Film dauerte sehr lange, sodass ich erst nach Mitternacht wieder zu Hause war. Dennoch hatte es sich absolut gelohnt. Abenteuerliche Location, spannender Film. An diesem Abend passte wirklich alles zusammen. Die Premiere war ein voller Erfolg und jeden, der jetzt schon heiß auf den Kinofilm ist, kann ich bereits auf den 07. August vertrösten. Denn an diesem Tag kommt „Planet der Affen – Revolution” regulär in die Kinos.

Bildquelle: Ralf Succo