Wer war Aleister Crowley?

Ein Name, der wie ein dunkler Zauber in den Schattenfluren der Geschichte widerhallt.
Kein gewöhnlicher Mensch, sondern ein Magier, wie ihn die Welt nur ein einziges Mal hervorgebracht hat. Aleister Crowley war mehr als das – er war ein Sturm aus Widersprüchen, ein Wanderer zwischen den Welten, ein Spiegel des Übernatürlichen.

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Das Gründelsloch

Das Gründelsloch

Auf der Suche nach mystischen Orten und seltsamen Sichtungen stößt man häufig auf die Gebiete in Mitteldeutschland. Besonders die Gegenden in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen liefern viele alte Sagen und Erzählungen über magische Orte sowie seltsame Erscheinungen und Ereignisse. Hierbei fiel mir eine alte Erzählung besonders auf, die im ersten Moment noch wie eine der vielen überlieferten Sagen klingt. Doch hierbei handelt es sich um eine sehr alte Überlieferung, in welcher eine ganze Fuhre Quecksilber eine wichtige Rolle spielt. In diesem Zusammenhang passt die Geschichte zu einem Buch, welches ich unbedingt erwähnen muss, da es die relativ unbekannte Geschichte des Quecksilbers beschreibt. Doch fange ich erst einmal mit einer alten Überlieferung aus Thüringen an, erwähnt vom Heimatforscher Paul Rödiger. Rödigers Geschichte erzählt von einem geheimnisvollen Ereignis nahe dem Ort Kindelbrück.

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Die folgende Aufnahme zeigt das Gelände, auf dem sich laut Überlieferung das Gründelsloch befinden soll. Bereits beim ersten Besuch spürte man eine ungewöhnliche Atmosphäre.

Gründelsloch Ort Foto

Ergänzend dazu gibt es eine kurze Videoaufnahme, die während der ersten Erkundung entstand:

Für ein vollständiges 360°-Erlebnis kannst du hier direkt interaktiv eintauchen:

Die Erzählung aus Thüringen und die Geschichten über das Quecksilber laden dazu ein, die Grenzen zwischen Realität und Phantasie zu erkunden und sich auf eine Reise zu begeben, wo das Unbekannte und Mystische oft dichter beieinanderlagen, als wir es uns heute vorstellen können.

Stimmungsbild Region Gründelsloch

Das Gründelsloch, ein geheimnisvoller Ort, um den sich zahlreiche mystische Erzählungen ranken, befindet sich in einer abgelegenen und malerischen Region, die von Wäldern und sanften Hügeln geprägt ist.

Hügellandschaft bei Kindelbrück

Besonders interessant ist Rödigers Darstellung über die Entstehung des Gründelslochs – die heutigen Theorien reichen von geologischen Anomalien bis hin zu übernatürlichen Ursprüngen.

Nun aber zur Erzählung von Rödiger:
………..Einst fuhr ein Fuhrmann mit Geschirr und Fuhrwerk durch Kindelbrück auf dem Weg nach Oberbösa hinauf. Als er an der Stelle des heutigen Gründelsloches, dort, wo heute die Quelle ist, ankam, geschah plötzlich ein Erdrutsch, sodass Mann und Pferde sowie das Fuhrwerk in die Tiefe sanken. Das Quecksilber fraß sich immer tiefer in die Erde hinein, bis ein ungemein tiefes Loch ohne Grund entstand, und aus dem Loch sich mit Gewalt zugleich Wasser heraus ergoss über den gesamten Ort Kindelbrück, berichten die damaligen Bewohner von Kindelbrück.

Es stellt sich natürlich sofort die Frage: Wieso hat ein Fuhrmann Quecksilber transportiert? Ausgerechnet Quecksilber – warum hatte er zufällig Quecksilber geladen? Es war sicher kein Zufall, denn wer transportiert schon zufällig Quecksilber?

Symbolischer Ort zur Quecksilbergeschichte

Die Geschichte soll sich im 12. Jahrhundert zugetragen haben. Wofür brauchte man damals Quecksilber in Mitteldeutschland?

Kommen wir nun zum Quecksilber.
Im momentan noch praktizierten System des betreuten Denkens muss man bei der Recherche und einer Erklärung zum Thema Quecksilber feststellen, dass es schwierig wird. Man muss versuchen, einen Spagat zu machen zwischen moderner Weltraumtechnologie und uralten historischen Berichten. Häufig erlebt man bei der Publizierung von neuen Erkenntnissen oder auch Meinungen kognitive Dissonanzen beim Zuhörer. Dabei muss man doch sogar jahrtausendealte Mythen ebenso zitieren wie auch neueste Forschungsergebnisse. Die Parallelen sind erstaunlich und beeindruckend. Und eben weil das so ist, sollte es auch legitim sein, das anscheinend Unmögliche anzusprechen und aufzuzeigen. Auch wenn es das Unmögliche impliziert – aber was ist schon unmöglich? Die Geschichtsbücher sind voll von vermeintlich Unmöglichem, das später dennoch Wirklichkeit wurde.

Dieser Artikel setzt selbstverständlich voraus, dass Sie einigermaßen unvoreingenommen sind. Offenheit für Ideen und Spekulationen ist sehr hilfreich. Nichts ist fantastischer als die Realität – auch wenn man sie mitunter nicht erkennen kann. Wahre Wissenschaft berührt oftmals die Mystik, denn je mehr wir an Wissen anhäufen, desto mehr werden die Dinge nicht verständlicher, sondern geheimnisvoller.

Die fantastische und abwechslungsreiche Welt des Quecksilbers: Von den alten indischen Sanskrittexten über die Alchemie bis hin zur modernsten Energie- und Weltraumtechnik kann man erstaunliche Dinge erfahren und vermutlich auch zahlreiche „Aha-Erlebnisse“ haben.

Quecksilber ist als einziges Metall flüssig wie Wasser, aber schwerer, und als Metall wie geschmolzen, aber nicht heiß, sondern kalt.

Indien ist ein zentraler Ort bei der Erwähnung von Quecksilber, und zwar in Form seiner uralten Sanskrit-Überlieferungen. Im Hinduismus ist Rasalingam oder Parad Lingam das Symbol des Gottes Shiva, bestehend aus Quecksilber als Basis. Die Parad-Perle, auch Siddh Gutika genannt, ist ein sehr mächtiges Energieobjekt, das zum größten Teil aus Quecksilber besteht.

In alten vedischen Schriften kann man lesen, dass Parad in der Alchemie als das reinste und kraftvollste aller Metalle angesehen wird. Die Siddh Gutika wird mittels eines geheimen alchemistischen Verfahrens hergestellt, das nur wenigen heiligen Männern bekannt ist. Der Kern des Parads besteht je nach Reinheitsgrad bis zu 98 % aus Quecksilber, welches von mehreren Schichten aus Kräutern und Silber umhüllt wird. Im Zuge dieser „alchemistischen Transmutation“ soll das ursprünglich giftige Quecksilber seine schädlichen Eigenschaften verlieren.

Das älteste technische Verfahren zur Goldgewinnung ist das sogenannte Amalgamverfahren. Es ist sehr alt und wurde in Bosnien schon vor Christi Geburt angewendet. Dabei wurde das zermahlene Erz mit Quecksilber versetzt, welches mit dem darin enthaltenen Gold ein Amalgam bildete, das leicht abgeschieden werden konnte, weil es schwerer als das Erz ist und sich somit am Boden des Gefäßes absetzte. Beim nachfolgenden Erhitzen verdampfte das Quecksilber und reines Gold blieb zurück.

Dabei wurde aber die Umwelt stark geschädigt, denn die vielen Goldgräber destillierten das Quecksilber nicht etwa ab, um es somit wieder gebrauchen zu können. Vielmehr erhitzten sie das Amalgam mit Lötlampen oder offenem Feuer, sodass das Quecksilber in die Luft entwich, kondensierte und sich in der Landschaft niederschlug. Teure Destillationsapparate konnte man sich selten leisten.

Mit der Amalgam-Methode kann man zum Beispiel auch ein Kupferblech vergolden, was unter anderem bei den Kuppeln der Isaaks Kathedrale in Sankt Petersburg zur Anwendung kam.

Als im Juli 2018 bekannt wurde, dass Archäologen in Alexandria einen Sarkophag entdeckt hatten, in dessen Inneren Knochen in einer roten Flüssigkeit schwammen, brach die Hölle los: Mehr als 10.000 Menschen unterzeichneten eine Onlinepetition mit dem Titel „Lasst die Leute die rote Flüssigkeit aus dem dunklen Sarkophag trinken.“ „Die dachten, das sei ‚Red Mercury‘“, erzählt der Ägyptologe Zahi Hawass. „Es gibt Menschen in Ägypten, die regelrecht davon besessen sind. Das ist eine Legende, an die viele Leute glauben.“

Tatsächlich gibt es in der arabischen Welt nicht wenige Leute, die ein Vermögen für das legendäre „rote Quecksilber“ zahlen würden. Denn der „Mumiensaft“ gilt als Lebenselixier. „Viele Leute glauben sogar daran, dass man die Teufel kontrollieren kann, wenn man Red Mercury besitzt“, sagt Hawass. Unlängst wurden in Ägypten 6 Leute verhaftet, die versucht hatten, ein Fläschchen Red Mercury für umgerechnet mehr als 1.000.000 Euro zu verhökern. Und das, obwohl Archäologen immer wieder betonen, dass der Mumiensaft nur ein Mythos sei, aber andere Quellen sprechen dem Red Mercury wiederum sagenhafte Eigenschaften zu.

Im nächsten Abschnitt werde ich weitere faszinierende Details über die Verwendung von Quecksilber erörtern, besonders in Bezug auf die geheimnisvolle Technologie, die angeblich während des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Hitlers „Glocke“, einem sagenumwobenen Fluggerät, das angeblich mithilfe von Antigravitationskräften zum Fliegen gebracht wurde.

Diese Technologie, wenn sie tatsächlich existierte, würde eine tiefgreifende Veränderung in der Art und Weise, wie wir physikalische Gesetze und Antriebssysteme verstehen, darstellen.

Darüber hinaus werde ich auch auf die heutigen Anwendungen von Quecksilber eingehen, die in vielen Bereichen der Wissenschaft und Technik eine wichtige Rolle spielen, jedoch weitgehend unbekannt sind. Quecksilber wird zum Beispiel in verschiedenen Hochtechnologieanwendungen verwendet, von der Herstellung präziser wissenschaftlicher Instrumente bis hin zu speziellen industriellen Prozessen.

Trotz seiner Toxizität bleibt es in bestimmten Nischenbereichen wegen seiner einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften unverzichtbar. Diese Betrachtungen sollen nicht nur die historische Bedeutung und die mysteriösen Anwendungen von Quecksilber beleuchten, sondern auch ein Bewusstsein für dessen aktuelle, oft unterschätzte Relevanz schaffen.

Teil 2 – Das Gründelsloch und das seltsame Verschwinden einer Fuhre Quecksilber

Auch in der Astronomie wird Quecksilber verwendet! Und zwar zum Bau preisgünstiger Teleskope. Herkömmliche Spiegel für astronomische Teleskope müssen exakt geschliffen sein, oft auf wenige Nanometer genau. Das ist teuer und ab einer gewissen Größe nicht mehr praktikabel. Diese Probleme kennen flüssige Teleskopspiegel nicht.

Denn diese Spiegel müssen nicht aufwändig präzise geschliffen werden. Der Grund ist der, dass der Spiegel aus einem Film Quecksilber besteht – und er wird beständig gedreht. Dadurch erhält der Metallfilm wie von selbst die gewölbte Form eines Teleskopspiegels und kann Licht im Brennpunkt bündeln.

Die Kernspaltung in Kernreaktoren muss ein effektives und zuverlässiges Kühlsystem haben. Wasser reicht dazu nicht aus, weil es die Wärmemengen nicht schnell genug abtransportieren kann. Die ersten Atomreaktoren vom Typ „Schneller Brüter“ wurden deshalb mit Quecksilber gekühlt. Diverse Probleme, insbesondere auch die Giftigkeit des Quecksilbers, bewegten die Konstrukteure dazu, zu flüssigem Natrium zu wechseln.

Seit einigen Jahren weiß man auch, dass ab ca. 1955 in den USA siedendes Quecksilber im militärischen HERMEX-Projekt zur Abtrennung von waffenfähigem Plutonium aus abgebrannten Reaktorbrennelementen benutzt wurde. Im Oak Ridge National Laboratory werden noch mehr als 1.000 Tonnen plutoniumhaltigen Quecksilbers aus diesem stillgelegten HERMEX-Projekt gelagert. Im selben Labor wurde früher auch Tritium für Wasserstoffbomben unter Benutzung von rund 11.000 Tonnen Quecksilber hergestellt. Quecksilber kann man also auch für die Herstellung von fürchterlichen Waffen brauchen.

Antigravitation:
Am 13. August 2019 titelte „Der Standard“ (www.standard.at): „Magnetische Levitation: Schwebende Frösche und Supraleiter“. Im Kräftegleichgewicht in einem starken Magnetfeld könnten auch wir Menschen schweben. In dem Bericht wird erklärt, dass magnetische Kräfte nicht nur in Ferromagneten vorkommen. Auch die Atome mit ihren Elektronen haben ein ganz kleines Magnetfeld, das jedoch unentdeckt bleibt. Dennoch sind wir magnetisch.

Deshalb kann prinzipiell jedes Material und jedes lebende Wesen auf der Erde magnetisch schweben gelassen werden – freilich braucht man dafür ein sehr starkes Magnetfeld. Das ist genau, was Physiker des High Field Laboratory in Nijmegen getan haben: Sie haben einen lebenden Frosch in einem 16-Tesla-starken Magnetfeld schweben lassen. Dem Frosch hat es nicht geschadet; er ist nach seinem Aufenthalt im Magnetfeld wieder davongehüpft.

Der Frosch schwebte in einem 16-Tesla-starken Magnetfeld. Antigravitation ist eine hypothetische Kraft, die der Gravitation entgegenwirken soll. Jedoch zeigen bisher alle Experimente und Erkenntnisse, dass sich Gravitation weder abschirmen lässt noch, dass es eine Gravitation mit abstoßender Wirkung gibt. In der Physik geht man daher bislang davon aus, dass sich massebehaftete Teilchen aufgrund der Gravitation anziehen und es gelang bisher noch nicht, Antigravitationskräfte zu erzeugen.

Am 22. Juli 1993 reichten Illobrand von Ludwiger und Theodor Auerbach ein Patent ein. Ludwiger, ein erfahrener Diplom-Physiker, war als Systemanalytiker in der Luft- und Raumfahrtindustrie tätig, unter anderem bei EADS und an militärischen Projekten in den USA, Frankreich und England. Auerbach, ebenfalls Physiker, verbrachte viele Jahre am Brookhaven National Laboratory und konzentrierte sich auf die Reaktortheorie, bevor er 1960 zum Eidgenössischen Institut für Reaktorforschung in die Schweiz wechselte. 1969 trat er dem Institut für Reaktortechnik der ETH Zürich bei, wo er den Professorentitel erhielt.

Beide sind Experten in ihrem Gebiet und vertraut mit der Physik. Ihr Patent, DE4324640A1, trägt den bemerkenswerten Titel „Verfahren zur Erzeugung von Anti-Schwerkraft-Effekten“. Darin wird ein Verfahren beschrieben, das durch die Rotation zweier koaxial und gegenläufig angeordneter Elektromagneten ein gerichtetes Gravitationsfeld erzeugen soll. Die Autoren sprechen von einer Rotations-Phasendifferenz von etwa 90° zwischen den Magnetfeldern, die durch Wechselspannung angetrieben werden und in einem resultierenden Kraftfeld münden.

Laut ihrem Patent könnten durch diese Anordnung von Magnetfeldern, die Ströme der Größenordnung 10⁵ A Wdg erzeugen, Gewichtsreduktionen von etwa 23 Gramm erzielt werden. Das Patent wurde jedoch später zurückgezogen, wahrscheinlich aufgrund unbezahlter jährlicher Gebühren, die insbesondere bei weltweitem Schutz sehr hoch sein können. Die beiden angesehenen Wissenschaftler behaupten jedenfalls, durch ihre Experimente Antigravitation erzeugt zu haben.

Mit dieser Technologie soll auch die sogenannte Glocke ausgestattet gewesen sein, welche die Form einer solchen gehabt haben und dabei etwa vier Meter hoch sowie drei Meter im Durchmesser gewesen sein soll. Im Inneren der Glocke befanden sich zwei gegenläufige Hochgeschwindigkeitszylinder, die mit einer flüssigen, metallisch aussehenden Substanz gefüllt waren; man vermutet, es habe sich dabei um Quecksilber gehandelt. Diese Substanz soll hochradioaktiv gewesen sein und den Codenamen Xerum 525 getragen haben.

Man nimmt weiterhin an, dass die Wissenschaftler und Techniker, die an der Entwicklung und dem Betrieb der Glocke beteiligt waren, entweder an den Folgen der Strahlung starben oder am Ende des Krieges von der SS getötet wurden. Das Gerät selbst soll an einen unbekannten Ort gebracht worden sein, um es vor den Alliierten zu verbergen. Der hochrangige SS-General Hans Kammler, welcher mysteriös und spurlos verschwand, war der Generalbeauftragte vom Geheimprojekt Glocke.

Diese und andere Geschichten sind ein faszinierender Bestandteil der zahlreichen Spekulationen und Mythen rund um die geheimen Projekte des Dritten Reiches, und wieder ist das Quecksilber ein Bestandteil der Geschichte. Bei meinem Besuch auf dem Gelände der Fabrik und des Geheimlabors wurde mir von dortigen Einwohnern mit einem Lächeln im Gesicht gesagt: „Unsere Eltern haben sie fliegen sehen“, gemeint ist Hitlers Glocke.

Die faszinierenden Geschichten rund um das Quecksilber reißen nicht ab, besonders wenn man die Vorfälle während des Zweiten Weltkriegs betrachtet. Eines der bemerkenswertesten Ereignisse war der Versuch eines deutschen U-Bootes, eine enorme Menge von 65 Tonnen Quecksilber nach Japan zu transportieren. Dieses hochriskante Unterfangen endete jedoch tragisch, als das U-Boot auf seinem Weg versenkt wurde.

Nun liegt es tief auf dem Meeresboden vor der Küste Norwegens und stellt eine große Herausforderung dar, da es bislang nicht geborgen werden konnte. Die Ladung des U-Bootes, bestehend aus dem hochgiftigen Quecksilber, birgt ein immenses ökologisches Risiko.

Zusammenfassend kann man, ohne mystische Spekulationen anzustellen und ebenfalls im Einklang mit dem betreuten Denken der Mainstream-Dogmatiker, sagen, dass die Verwendung von Quecksilber in verschiedenen hochentwickelten wissenschaftlichen und technischen Anwendungen von großer Bedeutung ist. Zum einen fungiert Quecksilber als Supraleiter, was es besonders wertvoll für die Entwicklung von Hochleistungscomputern und anderen elektronischen Geräten macht, die auf supraleitenden Materialien basieren.

Darüber hinaus spielt Quecksilber eine zentrale Rolle beim Ionenantrieb, einer fortschrittlichen Technologie, die in der Raumfahrt verwendet wird, um Raumfahrzeuge effizienter und mit höherer Geschwindigkeit anzutreiben. In der Kernfusion, die als potenziell unerschöpfliche Energiequelle gilt, wird Quecksilber ebenfalls eingesetzt, um die extremen Bedingungen zu erzeugen, die für die Fusion notwendig sind.

Ein weiteres bedeutendes Anwendungsgebiet ist der Bau von Teleskopen, wo Quecksilber aufgrund seiner besonderen physikalischen Eigenschaften zur Herstellung von Spiegeln und anderen optischen Komponenten verwendet wird. Zudem dient Quecksilber als Neutronenquelle in wissenschaftlichen Experimenten und industriellen Anwendungen, was es ermöglicht, verschiedene Materialien und Prozesse zu untersuchen und zu optimieren.

Schließlich spielt Quecksilber auch eine Rolle bei der Erschaffung von Antimaterie, einem der faszinierendsten und am wenigsten verstandenen Phänomene der modernen Physik. Diese vielfältigen Anwendungen verdeutlichen die enorme Bedeutung von Quecksilber in der fortschrittlichen Forschung und Technologieentwicklung.

Im dritten Teil meiner kleinen Abhandlung über das Quecksilber werden wir den Bereich des betreuten Denkens verlassen und uns den altertümlichen Quellen des Quecksilbers widmen. Dabei lässt sich auch besser verstehen, wie es zur Geschichte am Gründelsloch bei Kindelbrück in Thüringen kam.

Es ist faszinierend zu sehen, wie Quecksilber in alten Texten und Überlieferungen eine bedeutende Rolle spielte, insbesondere in den Schriften der Alchemisten und frühen Wissenschaftler. Diese frühen Berichte zeigen, dass Quecksilber nicht nur als mystisches Element betrachtet wurde, sondern auch als eine Substanz von großer praktischer Bedeutung.

In der antiken Literatur gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass Quecksilber in komplexen Apparaturen und sogar in frühen Konzepten von Flugmaschinen verwendet wurde. Ein bemerkenswertes Beispiel hierfür sind die alten indischen Texte, die sogenannte „Vimanas“ beschreiben – mythische Flugmaschinen, die mit Quecksilber angetrieben wurden.

Diese Berichte werfen ein neues Licht auf das technische Wissen und die wissenschaftlichen Errungenschaften vergangener Zivilisationen. Durch die Untersuchung dieser altertümlichen Quellen können wir nicht nur die historische Bedeutung des Quecksilbers besser verstehen, sondern auch wertvolle Erkenntnisse über die Entwicklung der Wissenschaft und Technik im Laufe der Jahrhunderte gewinnen.

Teil 3 – Alte Flugmaschinen und die Verwendung von Quecksilber

Es ist möglich, Fluggeräte zu bauen, die von einem in der Mitte sitzenden Mann durch einen ausgeklügelten Mechanismus gesteuert werden, sodass er wie ein Vogel durch die Lüfte gleitet. Roger Bacon, ein englischer Franziskanermönch (1214–1292), äußerte diese Idee. Was heutzutage als abwegig erscheint, war früher alles andere als das. Mythen und Legenden sind voll von Berichten über das Fliegen oder sogar über Fluggeräte.

Der älteste bekannte Bericht stammt aus dem babylonischen Etana-Mythos, der um 2500 vor Christus datiert wird. Der Mythos erzählt, wie König Etana auf einem Adler in den Himmel fliegt. Der Grund dafür ist klar: Etana suchte verzweifelt nach einem Thronfolger und hoffte, im Himmel bei der Göttin Ischtar ein Kraut zu finden, das seine Frau fruchtbar machen würde. Auf heutige Verhältnisse umgemünzt, könnte man sagen, dass er nach einem Heilmittel suchte, das sich bei jemandem befand, der in einer Art Himmelsfahrzeug unterwegs war. Diese erste Flugreise ist auf uralten Rollsiegeln festgehalten.

Etana Mythos Bild

Auch die Bibel berichtet in 2. Könige von dem Propheten Elija (9. Jahrhundert vor Christus), der in einem feurigen Wagen in den Himmel fuhr. Die Geschichte von Ikarus, der um 750 vor Christus mit seinen Flügeln zu nahe an die Sonne flog und abstürzte, ist ebenfalls weit bekannt. Piktographische Schriftstücke aus Tiahuanaco (Mexiko) erzählen von einem glänzenden Luftfahrzeug, aus dem eine Frau, die Göttin Orejona, stieg. Sie soll von der Venus gekommen sein.

Solche Geschichten sind weltweit zu finden, in Hülle und Fülle. Daher sollen im Folgenden einige, aber bei weitem nicht alle, Berichte über Flugmaschinen in historischen, ja sogar prähistorischen Zeiten aufgeführt werden. Es ist entscheidend zu begreifen, dass historische Fluggeräte nicht nur bloße Fantasiegebilde sind.

Vimana Darstellung

In seinem umstrittenen Werk „Botschaften und Zeichen aus dem Universum“ berichtet Erich von Däniken über ein Gespräch mit Professor Dr. Dileep Kumar Kanjilal von der Sanskrit-Universität in Kalkutta, einem der gründlichsten Experten für altindische Schriften. Herr Kanjilal erklärte dabei, dass die ältesten indischen religiösen Texte etwa 5.000 Jahre vor Christus verfasst wurden.

Von Däniken sprach daraufhin die zahlreichen Erwähnungen fliegender Fahrzeuge in den indischen Sanskrit-Texten an und fragte provokant, ob diese lediglich mythologische Fantasieprodukte seien. Professor Dr. Kanjilal entgegnete: „Ich bin der Ansicht, dass die fliegenden Wagen, oft als Vimanas bezeichnet, tatsächlich Flugmaschinen irgendeiner Art darstellen. Das Sanskrit-Wort ‚Vimana vidya‘ bedeutet die Wissenschaft des Baus und der Steuerung von Luftschiffen; das Hindi-Wort für Flugzeug ist ‚Viman‘.“

Die uralten Sanskrittexte in der indischen Literatur sind voll von Berichten über schreckliche Strahlenwaffen und Fluggeräte, die als „Vimanas“ bekannt sind. Diese Texte, die oft als heilige Schriften betrachtet werden, enthalten detaillierte Beschreibungen von Technologie und Wissenschaft, die für ihre Zeit erstaunlich fortschrittlich erscheinen.

In den Epen wie dem Mahabharata und dem Ramayana finden sich Hinweise auf zerstörerische Waffen, die die Macht haben, ganze Armeen zu vernichten und die Landschaft zu verwüsten. Die Beschreibungen dieser Waffen erinnern stark an moderne Vorstellungen von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen.

Darüber hinaus erzählen die Texte von fliegenden Fahrzeugen, die sich mit unglaublicher Geschwindigkeit fortbewegen konnten und sowohl auf der Erde als auch im Himmel operierten. Diese Vimanas waren nicht nur Transportmittel, sondern auch Kriegsmaschinen mit fortschrittlichen Waffen.

Die detaillierten Schilderungen in den Sanskrittexten werfen interessante Fragen auf über das Wissen und die technologischen Fähigkeiten der alten Zivilisationen. Einige Forscher spekulieren, dass diese Berichte auf tatsächlichen historischen Ereignissen oder einem fortgeschrittenen Wissen basieren könnten, das im Laufe der Jahrtausende verloren ging.

Altindische Flugtechnologie

In den Texten lassen sich zwei verschiedene Arten von Fluggeräten unterscheiden: Einerseits gibt es menschengemachte Apparaturen, die Flugzeugen ähneln, andererseits existieren auch nicht stromlinienförmige Objekte, die auf unglaubliche Weise flugfähig sind.

Diese Berichte finden sich in sehr alten Werken wie der Rigveda (1200–1500 v. Chr.), dem Mahabharata (300–400 v. Chr.), dem Ramayana (400 v. Chr. – 200 n. Chr.) und den Puranas (400–1000 n. Chr.).

Als kleines Beispiel ein Bericht aus alten indischen Schriften: Während Dhruva Maharaja durch den Weltraum reiste, sah er alle Planeten des Sonnensystems nacheinander und auf dem Weg begegnete er den Halbgöttern, die in ihren Vimanas Blumen auf ihn regnen ließen. (Bhagavata Purana, Das alte Buch von Gott, mit 18.000 Versen in 12 Büchern)

So unternahm er Reisen zu mehreren Himmelskörpern, indem er sich ungebunden in jede Richtung bewegte wie eine Brise. Mit seinem prächtigen Vimana, das er durch seinen Willen kontrollierte, begegnete er sogar den himmlischen Wesen. (Bhagavata Purana)

Mahabharata Vision

Er bemerkte im Firmament etwas, das einer Masse von blutroten Wolken glich, ähnlich den Flammen eines tobenden Feuers. Aus dieser Formation schossen zahlreiche leuchtende Raketen hervor, begleitet von einem donnernden Getöse, das dem Klang tausender Trommeln ähnelte. Daraus stürzten mit lautem Krachen viele geflügelte Waffen, geschmückt mit Gold, sowie Tausende von Blitzen und hunderte feurige Räder herab. Der Lärm der sterbenden Pferde, getroffen von diesen Raketen, und der kolossalen Elefanten, erschüttert durch die Explosionen, war ohrenbetäubend… Diese furchterregenden Rakshasas hatten die Gestalt riesiger Hügel und waren im Himmel positioniert. (Mahabharata)

In der Mahabharata erfährt man von Arjuna, dem Sohn des Himmelsgottes Indra und der Königin Kunti. Arjuna ist eine der bedeutendsten Heldenfiguren des indischen Epos Mahabharata. Er erhielt von Indra auch ein Fluggerät, das mit himmlischen Waffen ausgestattet war… Seine Pracht war so blendend wie die Sonne, sodass niemand es direkt anschauen konnte. Es ähnelte dem Wagen, auf dem der Herr Soma die Danavas besiegt hatte. Von außergewöhnlicher Schönheit, sah es aus wie eine Abendwolke, die das Leuchten der untergehenden Sonne widerspiegelte. (Mahabharata)

Nachdem sie die Daityas niedergemetzelt hatten, bestiegen sie erneut ihr Vimana und flogen, die Technologie der Danavas nutzend, bis zum Himmel… Ich (Arjuna) griff ihr Vimana an… Getroffen von tödlich genauen Eisenraketen, stürzte das Asura-Vimana zur Erde und zerbrach… (Mahabharata)

Mit einem krachenden Knall durchbrach er die Wolkendecke, erhellte den Nachthimmel und füllte die Sphäre mit dem Donnern seiner Räder, als würden gigantische Gewitterwolken grollen. Der Wagen, gezogen von zehntausend prachtvoll goldenen Pferden, die so blitzartig wie der Wind galoppierten, bewegte sich mit einer Illusion, die so schnell war, dass das menschliche Auge kaum folgen konnte.

Weiter wird berichtet: So nahm Arjuna Abschied vom Berg und setzte sich, strahlend wie die Sonne, in den himmlischen Wagen. Mit freudigem Herzen durchquerte der weise Kuru-Prinz die Lüfte in diesem leuchtenden und außergewöhnlichen Gefährt. Sobald er für Sterbliche unsichtbar wurde, sah er tausend weitere prächtige Wagen. In diesen Gefilden gab es weder Sonne noch Mond, die Licht hätten spenden können.

Wenn ihr euch für diese Thematik interessiert, dann empfehle ich die englische Übersetzung des Autors G. R. Josyer. In diesem Werk wird aus alten indischen Texten unter dem Titel „Vymaanidashaastra Aeronautics“ eine Bauanleitung für ein unzerstörbares Flugobjekt, das unsichtbar sein kann, detailliert erklärt.

Die Texte bieten faszinierende Einblicke in die historischen und technologischen Vorstellungen der damaligen Zeit und zeichnen ein Bild von einer hochentwickelten Zivilisation, die weitreichende Kenntnisse in der Luftfahrt besaß. Besondere Aufmerksamkeit wird der Beschreibung der Materialien und Technologien gewidmet, die für den Bau dieses revolutionären Flugobjekts verwendet wurden.

Es ist erstaunlich zu sehen, wie weit die Vorstellungskraft und das technische Wissen unserer Vorfahren reichten und wie diese alten Schriften auch heute noch Anregungen und Inspirationen liefern können. Und immer wieder finden wir in den Texten, wie Quecksilber eine Rolle spielt: Sonnenenergie soll im Sonnenreflektor durch ein Kristall weiter in das Quecksilber geleitet werden. Dieses Verfahren entspricht einem modernen Ionentriebwerk.

Die umfangreiche Darstellung über die Verwendung von Quecksilber findet man fast überall in den uralten indischen Schriften.

Mit diesen Worten schließe ich meine kleine Erzählung und empfehle euch, das Buch „Quecksilber“ von Günther Vogl zu lesen. Dieses Werk hat mir sowohl als wertvolle Informationsquelle als auch als literarische Lektüre sehr geholfen. Günther Vogl gelingt es auf eindrucksvolle Weise, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich und spannend darzustellen. Er beleuchtet nicht nur die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Quecksilber, sondern geht auch auf historische und gesellschaftliche Aspekte ein und stellt den Leser vor echte Glaubensfragen: Ist unser betreutes Denken wirklich noch zeitgemäß, oder machen wir uns doch ein eigenes Bild von den Dingen, welche unsere Welt und dieses faszinierende Element Quecksilber betreffen?

Quelle:
„Quecksilber“
1. Auflage Mai 2021
Ancient Mail Verlag Werner Betz
Europaring 57, D-64521 Groß-Gerau
Tel.: 00 49 (0) 61 52/5 43 75, Fax: 00 49 (0) 61 52/94 91 82
www.ancientmail.de
Email: ancientmail@t-online.de

Altgraun-Curon – der versunkene Kirchturm: Das Atlantis der Alpen

Einleitung: Beschreibung der Situation (früher Abend im September auf der Durchreise durch Südtirol)
Es war ein früher Abend im September, als ich auf meiner Durchreise durch die sehenswerte Landschaft Südtirols fuhr. Die Sonne neigte sich langsam dem Horizont zu und tauchte die umliegenden Berge in ein warmes, goldenes Licht.

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