Um 1965 rum hatte der Autor Truman Capote den Höhepunkt seine Erfolges erreicht. Angekommen in der High Society der USA und, viel wichtiger, New Yorks hatte er viele Freunde und Bekannte in der Upper Class. Unter den Reichen und Schönen war er an einem Ort, an welchen er sich sein Leben lang gesehnt hatte. Kaltblütig, sein jüngster Roman, war in diesem Jahr auf den Markt gekommen und sollte ihm ein Pulitzer Preis bescheren. Alles im allem, Herr Capote hatte wohl alles erreicht, was er sich an Zielen gesetzt hatte.

Das musste doch gefeiert werden, oder etwa nicht? Es wurde gefeiert und was da kam, sollte als die größte Party des Jahrhunderts in die Geschichte eingehen! Inspiration fand Capote in dem Film My Fair Lady, in dem die weiblichen Hauptcharaktere in schwarz-weiß zu einer Party erschienen. Sowie durch befreundete Autoren, die ähnliche Partymottos gefeiert haben.

Am 28. November 1966 war es soweit, im New Yorker Plaza Hotel wurde der Maskenball gefeiert, zu Ehren der Herausgeberin der Washington Post, Katherine Graham (die Party offiziell für ihn selbst zu feiern, wäre als vulgär empfunden worden). Für die Party ließ er keine Kosten scheuen, 16.000$, was ungefähr $118.144 heutzutage entspricht, ließ er sie sich kosten.

Die Gästeliste der Party zu erstellen, dauerte mehr als 3 Monate. Sie sollte so exklusiv sein, wie man es sich nur vorstellen konnte. Der Dresscode verstand sich beinahe schon von selbst. Schwarz & Weiß.  Zudem wurden die Frauen dazu aufgefordert, elegante Masken zu ihrer Garderobe zu tragen. Der Abend war vollkommen, ein Abend, an dem sich Capote 500 Freunde und 15000 Feinde machte.

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