Der Londoner Zoo kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Ursprünglich war es die Menagerie des Königs, wo er sich wilde Tiere zu seiner Unterhaltung in Käfigen hielt. Löwen, Leoparden, Bären und andere Exoten konnte er hier bestaunen.

Im 16. Jhd. öffnete dann Königin Elizabeth die „Tower Menagerie“ für die Öffentlichkeit. Bürger, die es sich leisten konnten, durften sich nun wilde Tiere aus Afrika ansehen und sie bestaunen. Das Ganze war dann aber doch ein vergleichsweise teurer Spaß. So kostete der Eintritt im 18. Jhd. ganze 3 ½ Pence, viel Geld für die damalige Zeit, besonders für die einfache Landbevölkerung. Doch was tun, wenn man eine der legendären Bestien aus dem Kolonialreich sehen wollte? Ganz einfach, man brachte eine Katze oder einen Hund mit. Mit diesen konnte man auch bezahlen und durfte sogar noch zusehen wie sie an die Löwen verfüttert wurden. Kinder, das waren Zeiten!

Bild- und Informationsquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Menagerie#Medieval_period_and_Renaissance