Waschbären, asiatische Wollhandkrabben, Tigerpython, Dreikantmuscheln, die Achatschnecke oder der Goldschakal. Was zunächst nach einer Bereicherung für Flora und Fauna klingt, hat allerdings ernste Folgen für das Ökosystem.
Niedliche Killer und Ökoparasiten sind zum Abschuss freigegeben, denn durch den Klimawandel verbreiten sich immer mehr Arten in Umgebungen, in denen sie keine natürlichen Feinde mehr haben, die Folge davon: heimische Arten werden verdrängt oder gefressen. Jedes Kind weiß heutzutage, dass tierische Proteine (Eiweiße) und der aufrechte Gang entscheidend dafür waren, dass die Menschen jetzt keine Affen (Bioinvasoren) mehr sind. Durch die Eiweiße konnte sich das Gehirn besser entwickeln und ausbauen. Also sollte jeder mal zu ein paar Austern, oder Wollhandkrabben greifen, denn die sind nicht nur köstlich sondern auch gut für die grauen Zellen.

Experten sagen: „Oft richteten die exotischen „Einwanderer“ enorme wirtschaftliche Schäden an wie etwa die Wollhandkrabben, die Deiche untergraben.“ Also ruhig in den Topf und auf den Teller, denn bei Invasoren kann man mit ruhigem Gewissen essen…Das Einschleppen fremder Arten geschieht auf unterschiedliche Weise – nicht nur mit Schiffen. Beispielsweise können Pflanzensporen oder Insekten an Bord von Autos und Flugzeugen weite Wege zurücklegen. Manche Einschleppung war auch ein bewusster Akt – etwa die von Waschbären aus Nordamerika nach Deutschland in den dreißiger Jahren, oder das Aussetzen von Kaninchen, Ratten und Agakröten in Australien. In Europa gibt es mittlerweile rund 11.000 fremde Arten – die meisten davon sind Pflanzen.

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