Geboren in Georgia hat sich Justin Gerad schon früh auf das Feld der Illustration spezialisiert. Vor allem für Filme und Videospiele fertigte er hochwertige Artworks an. Zusammen mit seiner Frau Annie Stegg eröffnete er im November 2013 eine Galerie, welche ihre gemeinsame Kunst ausstellt. Besonders Werke von Autoren wie J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis und Alte Mythologie, sowie Folklore und Natur dienen ihnen als Vorlagen und Quelle der Inspiration.

Und genau eben jene Werke von J.R.R. Tolkiens waren es, welche mich zu dem Künstler gebracht haben. Er illustrierte sie in seinem ganz eignem Stil, welcher einen hohen Nostalgiewert beinhaltet und an das goldene Zeitalter der Illustration und der Fantasy erinnert. Sie lassen das Gefühl, welches ich als Kind beim lesen eben jener Geschichten hatte, wieder aufleben. Und genau das war auch seine Intention. Denn nachdem er Jacksons Herr der Ringe im Kino sah, verschwanden all die Vorstellungen, welche er hatte, als er die Bücher sah. Sie wurden übermalt.

So griff er zu Stift und Pinsel und zauberte uns seine Gedankenwelt zu Tolkiens anderen Werken, den Hobbit und dem Silmarillion, auf  ewig zu erhalten. Und das hat er wirklich geschafft, denn es gibt wohl kaum einen Jungen, dessen Kindheit nicht von Tolkiens Werken geprägt wurde.

Sein Stil hierbei ist beinahe schon Comicartig angehaucht, doch fängt er dennoch die Epik ein, welche in Tolkiens Schöpfungen vorherrscht. Die Farben sind hell, beinahe zart gehalten.

Neben Illustrationen zu Tolkiens Werken, malt er ebenso Bilder zu frei erfundenen Fantasywelten und anderen Mythologischen Konstrukten. Wenn ihr Freunde von Kunst, Fantasy und Literatur seid, oder generell einfach einen guten Geschmack habt, dann ist dies ein Tipp für euch!

Kujutise ja teabe allikas: http://www.gallerygerard.com/