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Die Veggie-Front hat es nicht immer leicht auf Reisen. In vielen Kulturkreisen kann man es leider nur schwer nachvollziehen, weswegen man auf Fleisch und tierische Produkte freiwillig verzichten sollte. Schon bei unseren lieben Nachbarn in Frankreich stößt man bei dem Thema schnell auf Irritation („Wie kein Fleisch? Bist du krank?“).

Reist man etwas weiter weg, tauchen schnell noch ganz andere Probleme auf. Dies wird besonders spaßig, wenn man die Landessprache nicht beherrscht und die Locals nur gebrochenes Englisch sprechen. Gerade in Asien, wo die Köche liebend gern einfach alles mit Fischsauce abschmecken, wird die Wahl von vermeintlich veganen Gerichten auf der Speisekarte zum Russisch Roulette. Es sei denn, man ist so clever und plant etwas voraus…

  1. Recherchiere schon vorher, was „Bitte ohne Fleisch/Fischsauce/Milch“ etc. auf der Landessprache heißt. Schreib es am besten auf und zeige dem Kellner mit freundlichen Lächeln die Notiz. Du kannst es natürlich auch ablesen, aber hier besteht die Gefahr, dass du etwas völlig anderes sagst, als du meinst, weil du die Aussprache nicht sauber hinbekommst. Gerade asiatische Sprachen wie Vietnamesisch sind ein regelrechtes Minenfeld, wenn man sich nicht mit den Tonlagen auskennt.
  2. Falls du in Osteuropa gestrandet bist, wird die Sache etwas schwieriger. Veganer Lebensstil und russische Kultur scheinen noch immer ein gewaltiger Gegensatz zu sein. Hier buchst du am besten eine Unterkunft mit Küche, sodass du dich mit dem versorgen kannst, was der Supermarkt hergibt.
  3. Hol dir Infos aus dem Netz. Website wie Happy Cow helfen, einen die besten veganen Restaurants weltweit zu finden, noch entspannter ist es, gleich in einem veganen Hostel einzuchecken. Diese findet ihr zum Beispiel hier: www.veggie-hotels.de.