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Wie versprochen habe ich die Escrima Schule, von deren Kampfsportphilosophie ich euch bereits berichtet habe, selber ausprobiert. Beim Escrima ging es ja darum, die Kräfte vom Gegner umzulenken, die Situation auszunutzen und alle Gegenstände der Umwelt zu verwenden, um dich zu verteidigen. Diese Mischung aus spanischem Fechten und traditionellem, philippinischem Kampfsport habe ich zusammen mit einem Freund ausprobiert, um ein paar Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln.

Das Trainingszimmer befindet sich in einem Raum, welcher von einem Theater gemietet wurde. Nach dem Umziehen ging es mit der Erwärmung los. Hierzu absolvierten wir ein paar anstrengende, enge Liegestütze auf unseren Fäusten, normale Liegestütze und noch andere Übungen. Danach kamen trockene Übungen für die Bewegungsabläufe dran, die hier deswegen so hart trainiert werden, damit sie euch ins Blut übergehen.

Doch noch agieren wir ohne Waffen bzw. ohne Gegenstände, da wir zum einen Anfänger sind und zum anderen ist es ja eine Grundeigenschaft des Escrima, dass man die unbewaffnete Technik auch als Waffenkampf anwenden kann. Die Trainer sind beide hart aber herzlich. Wenn du etwas richtig machst, bekommst du dein Lob – aber wenn du faul und lahm bist, sorgen sie schon dafür, dass du dich ganz schnell wieder bewegst…

Danach kam das Sparring, welches ich zu meiner eigenen Verwunderung ohne größere Schäden überstanden habe. Und obwohl es anstrengend war, Spaß hat es uns auch bereitet!

Fight-Club-Friday Teil 22

Escrima Berlin

Rungestraße 20
10179 Berlin-Alexanderplatz
Telefon: 0177 2217 771
Trainingszeiten: Mo. und Mi. 19:30 – 21:00 Uhr

Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/e/e4/Ybanezvelezvillasinchiuten.jpg